Auch in der Krise ist auf die SPD Verlass
– Livedemo des DGB am 1. Mai ab 11 Uhr

Die 130jährige Geschichte des 1. Mai als „Tag der Arbeit“ hat eine wechselvolle Geschichte in der gesamten Welt. Als 1889 der Gründungskongreß der II. Internationale in Paris eine einmalige Manifestation der Arbeiter aller Länder für den Achtstundentag beschloß und den Zeitpunkt auf den 1. Mai 1890 festsetzte, ahnte noch niemand, welches Echo damit in der Arbeiterschaft ausgelöst werden sollte. Seitdem besaßen die Arbeiterinnen und Arbeiter einen Tag, an dem sie geschlossen und vor einer breiten Öffentlichkeit ihre Ziele nachdrücklich vertreten konnten. Auch in Zeiten der Coronakrise wird das über die sozialen und sonstigen Medien möglich sein, auch wenn Versammlungen und Kundgebungen auf Straßen und Plätzen verboten sind. Und bei der Durchsetzung der Ziele ist in der Krise auf die SPD wie schon vorher in der großen Koalition Verlass.

Denn gerade jetzt benötigen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen stabile Einkommen und sichere Zukunftsperspektiven. Deshalb begrüßt SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) ausdrücklich die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung zur Stabilisierung der Volkswirtschaft und der Unternehmen.

Es sind die Sozialdemokraten, die dabei die Arbeitnehmerschaft besonders im Blick haben.

So fordert die SPD die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes, steht für den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung, für den Kinderzuschlag und für den Lohnersatz bei der Kinderbetreuung. Die Grundrente hilft vor allem denen, die in der Krise für uns arbeiten.

In dieser Krise kann sich die Bevölkerung auf den Arbeitseinsatz der MitarbeiterInnen in den unterschiedlichsten Berufen verlassen, obwohl sie Einkommen beziehen, die viel zu niedrig sind. Besonders die Beschäftigten im Niedriglohn sowie die nicht sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wie z.B. viele Teilzeitbeschäftigte mit und ohne 450-Eurojobs müssen in der Krise um ihre Existenz kämpfen.

Für die SPD- Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) ist es deshalb wichtig, dass zukünftig deutlich bessere Regelungen für die Beschäftigten getroffen werden:

  • Ausweitung des Schutzes durch deutlich höhere Mindestlöhne
  • Deutliche Anhebungen der Tariflöhne im Gesundheitswesen und im Einzelhandel
  • Stärkung der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
  • Stärkung von Tarifbindung und Mitbestimmungsrechten der Betriebsräte
  • Gerechte Finanzierung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Dafür setzten wir uns ein und unterstützen deshalb auch die Live übertragene Onlinedemonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai ab 11 Uhr unter: https://www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit und #SolidarischNichtAlleine.