AWO klagt: KITA-Mittel werden vom Land weiter beschnitten

Kreis Unna. Seit Einführung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) hat die AWO deutlich gemacht, dass durch das Gesetz keine auskömmlichen Rahmenbedingungen für die frühkindliche Bildung in NRW gegeben sind. Zuletzt hat die AWO-Studie ZUKUNFT.KITA@NRW ein alarmierendes Fazit gezogen: die Kindertagesstätten in NRW sind stark unterfinanziert. Wir haben daher sehr klare Forderungen gestellt:

 

  • Erzieherinnen und Erzieher gehen an ihre Grenzen. Wir brauchen dringend mehr Personal!
  • Eltern benötigen ausreichende und hochwertige Betreuungsplätze für ihre Kinder!
  • Als Träger müssen wir unsere Einrichtungen mit einer hohen Qualität betreiben können!

 

Die designierte neue Landesregierung hat erkennen lassen, dass sie unsere Forderungen nach einer besseren und auskömmlichen Finanzierung der Kindertagesbetreuung grundsätzlich aufgreifen will. Diese Ankündigung ist uns zu vage und fern. Die AWO in NRW fordert ein neues Kita-Gesetz mit einer differenzierten Förderung von grund- und kindbezogenen Kosten. Nur durch eine hundertprozentige Förderung kann eine gute Qualität der pädagogischen Arbeit sichergestellt werden. Wir benötigen dringend schnelle Lösungen!

Deshalb startet die AWO in NRW die Unterschriften-Kampagne „Rettung für unseres Kitas! Jetzt!“ zur Bekräftigung dieser Forderungen. Wir rufen alle Mitglieder, Mitarbeitenden, Eltern und andere Interessierte dazu auf, die Kampagne mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Die Aktion läuft vom 19. bis zum 29. Juni 2017!

Die ausgefüllten Listen können bis zum 30. Juni 2017 in unserer Geschäftsstelle bei Sebastian Laaser, Unnaer Str. 29a, 59174 Kamen (Tel. 02307-91221-162) eingereicht werden.

Gleichzeitig findet man weitere Informationen zur Unterschriften-Kampagne sowie den Link zur open Petition unter http://www.awo-ww.de/kibiz. Hier kann auch direkt unterzeichnet werden. Wir werden die Unterschriften zeitnah der neuen Landesregierung übergeben.

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