Bewerbungen für den Gustav Heinemann Bürgerpreis jetzt vorschlagen

Gustav-Heinemann-AufmacherBerlin. In diesem Jahr verleiht die SPD zum vierzigsten Mal den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis. Mit ihm würdigt die SPD Bürgermut und Zivilcourage von Personen und Vereinen. Unser Dank gilt den vielen Aktiven in unserem Land für ihren Einsatz für Frieden und Demokratie, für Schwächere und gesellschaftliche Minderheiten oder für eine menschliche Arbeitswelt.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde 1976 vom SPD-Parteivorstand auf Initiative von Willy Brandt und anderen Freunden und Weggefährten in Erinnerung an den des ersten Bundespräsidenten aus den Reihen der SPD ins Leben gerufen. Gustav Heinemann, von 1969 bis 1974 im Amt, stand für einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Seine offene Persönlichkeit und seine Bürgernähe brachten ihm das Prädikat „Bürgerpräsident“ ein.

In diesem Jahr können Vorschläge bis zum 28. Februar beim SPD-Parteivorstand einrgereicht werden. Dabei kann es sich um einzelne Personen, Organisationen, Vereine, Verbände oder Projekte handeln, die Gustav Heinemanns Werte und Ideale leben.

Ein Kuratorium sichtet und bewertet alle eingegangenen Vorschläge. Dem Kuratorium gehören unter anderen Gustav Heinemanns Sohn Peter Heinemann, seine Enkelin Christina Rau, sein Enkel Jan Wichelhaus sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft an. Unter der Leitung von Henning Scherf, dem ehemaligen regierenden Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, trifft das Kuratorium eine Vorauswahl der drei besten Vorschläge.

Diese werden anschließend im Internet zur Abstimmung gestellt. Vom 10. bis zum 28. April 2017 können dann auf www.spd.de alle Interessierten darüber abstimmen, wer den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2017 erhalten soll.  Die Preisverleihung findet am 22. Mai 2017 im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt.

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