Rüdiger Weiß und Hartmut Ganzke veranstalten gemeinsam “Fraktion vor Ort – Heimat im Quartier” in Unna

Für uns Politiker in Düsseldorf ist es wichtig, dass Gesetze nicht nur aus reiner Theorie, sondern vor allem an der Praxis orientiert entstehen sollen. Dafür haben wir die Themenreihe “Fraktion vor Ort” entwickelt, mit der wir regelmäßig wichtige Themen in die Regionen NRWs bringen und über sie diskutieren.

Am gestrigen Donnerstag Abend hat Rüdiger Weiß nun zusammen mit seinem Unnaer Kollegen Hartmut Ganzke zum Thema “Heimat im Quartier” eingeladen. Ein wichtiges Thema der Stadtentwicklung und der Frage, in welchen Quartieren wir in Zukunft leben wollen und werden.  Das Interesse war dementsprechend auch groß, über 60 Interessierte folgten der Einladung in die Werkstatt an der Oberen Husemannstraße. Für die Podiumsdiskussion hatten sie ihre Duisburger Landtagskollegin Sarah Philipp eingeladen, die selber im Ausschuss für Stadtentwicklung sitzt und vor ihrer politischen Karriere als Stadtteilmanagerin gearbeitet hat. Zudem waren der Beigeordnete der Stadt Unna, Uwe Kutter und Matthias Fischer von der Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) Gesprächspartner unserer Podiumsdiskussion.

Sarah Philipp leitete mit einem Impulsreferat in den Abend ein. Stichworte der Quartierentwicklung benannte sie etwa mit Leerständen, Energiearmut der Wohnungen und Häuser, Lärm, Gentrifizierung, Ghettoisierung und vielen weiteren. Auch der Beigeordnete Uwe Kutter bestätigte, dass Quartiersentwicklung ein äußerst vielfältiger Bereich sei. Er stellte das Quartiersprojekt “Königsborn Süd-Ost” vor, bei dem gezielt darauf geachtet wird, dass verschiedene Bevölkerungsgruppen zusammenleben und die notwendigen Versorgungen wie Kitas, Schulen, Ärzte und Freizeitmöglichkeiten vorhanden sind. Wenn dieser präventive Ansatz nicht verfolgt werden  würde und einige der 23 Sozialräume in Unna einfach sich selbst überlassen würden, könnte letztlich auch eine Ghettoisierung eintreten. Ein Endzustand, den alle Teilnehmer unserer Gesprächsrunde vermeiden wollen.

So auch UKBS-Leiter Matthias Fischer, der sich wohltuend von einigen anderen Wohnungsbaugesellschaften in NRW abhebt. Mit zusätzlichen Leistungen wie finanziellen Beteiligungen an barrierearmen Umbauten oder der Organisation von Hausarbeiten oder Einkäufen für ältere Mieter, schafft es die UKBS ihre Mieter langfristig zu binden. Auch finanziell rechnet sich das für das kommunale Unternehmen. Denn das Teuerste am Mietverhältnis ist immer noch der Mieterwechsel und die Renovierung dazwischen.

Die Gäste der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Uwe Kutter, Beigeordneter der Stadt Unna, Hartmut Ganzke MdL, Sarah Philipp MdL, Rüdiger Weiß MdL und Matthias Fischer, Geschäftsführer der UKBS

Rüdiger Weiß führte als Moderator durch den Veranstaltungsabend

Mein Kollege Hartmut Ganzke war der Gastgeber in der Werkstatt in Unna

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