Informationsbesuch bei den Wasserwerken Westfalen – für den Wasserkraftausbau wird viel Energie benötigt!

Auf Initiative des Westhofener SPD-Vorsitzenden und ehemaligen Mitarbeiters der Wasserwerke, Manfred Althaus, trafen sich heute der SPD-Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke und der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Meesters, zu einem Informationsgespräch mit Helmut Sommer, Geschäftsführer der Wasserwerke Westfalen.

 

Seit mehr als 130 Jahren gewinnen die Wasserwerke Trinkwasser aus dem Ruhrtal und versorgen über verschiedene Wasserverteiler ca. 1,5 Millionen Menschen sowie Industrie und Gewerbe. Damit sind sie der größte Trinkwassererzeuger in Nordrhein-Westfalen.

 

Das Unternehmen leistet zusätzlich seinen Beitrag zum Ausbau regenerativer Energien und erzeugt mit fünf Wasserkraftwerken Energie. Aus Sicht der Landespolitik der richtige Weg, da auch der Koalitionsvertrag vorhandene Standorte energetisch und ökologisch optimieren sowie neue Wasserkraftanlagen errichten will. Vor Ort verschafften sich Ganzke und Meesters daher einen Einblick in das Wasserkraftwerk Hengsen, das im letzten Jahr noch um eine Fischtreppe erweitert wurde. Langfristig sollen alle Standorte ökologisch durchgängig gemacht werden und entsprechen dann den Zielen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

 

Die Wasserwerke Westfalen wollen auch an anderen Standorten im Versorgungsgebiet Wasserkraftanlagen aufbauen und werden dabei von einer Studie der Bezirksregierung Arnsberg unterstützt, die aufgezeigt, dass die Potentiale der Wasserkraft in NRW und auch im Regierungsbezirk noch nicht ausgeschöpft sind. Trotz des einhelligen Wunsches der Politik, die Wasserkraftnutzung auszubauen, berichtete Geschäftsführer Helmut Sommer über Probleme bei der konkreten Umsetzung von Planungsvorhaben.

 

Beide Landtagsabgeordneten versicherten, dass sie in den nächsten Wochen das Gespräch mit dem Ministerium und der Bezirksregierung suchen werden, um den sinnvollen Ausbau der Wasserkraft zu unterstützen.

 

20140915_Besuch-WWWFoto (v.l.n.r.): Helmut Sommer, Hartmut Ganzke, Manfred Althaus und Norbert Meesters