27 Abgeordnete ins Europaparlament

Die SPD zieht gestärkt ins Europäische Parlament ein. 27 SPD-Europaabgeordnete – vier mehr als in der zurückliegenden Legislaturperiode – werden in den nächsten fünf Jahren in Brüssel und Straßburg für sozialdemokratische Politik einstehen, streiten und debattieren. Besonders erfreulich: Die SPD ist die einzige deutsche Partei, die im kommenden Parlament Vertreter aus allen 16 Bundesländern stellt.

Den deutlichen Zugewinn bei der Europawahl nimmt die SPD-Europa als klaren Auftrag für einen Neustart der Europapolitik hin zu mehr Fairness und Gerechtigkeit. Dafür stellen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten personell und inhaltlich stark auf. Bei ihrer konstituierenden Sitzung am Montag in Berlin haben die SPD-Europaabgeordneten Udo Bullmann erneut zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt führt der 57-Jährige nun im dritten Jahr aus. Der SPD-Mann aus Hessen hat sich in der Vergangenheit einen Namen vor allem zu wirtschafts- und währungspolitischen Fragen gemacht sowie in Belangen der Finanzmarktregulierung. (SPD Online)

Auf der Agenda unserer Abgeordneten stehen Ziele wie die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ganz oben, doch auch ein faires Steuersystem in Europa, das Ende von Steuerdumping, die Garantie der Freiheits- und Persönlichkeitsrechte im digitalen Zeitalter sowie eine bessere Regulierung der Banken und Finanzmärkte sind von zentraler Bedeutung. Unsere deutsche Delegation innerhalb der S&D wird sich für die Erreichung dieser Ziele stark machen.

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