Landtagsabgeordnete im Dialog mit den Krankenhausleitungen

Foto (v.l.n.r.): Werner Kolter, Hartmut Ganzke, Klaus Bathen, Dr. Dietmar Herberhold, Michael Scheffler

Foto (v.l.n.r.): Werner Kolter, Hartmut Ganzke, Klaus Bathen, Dr. Dietmar Herberhold, Michael Scheffler

Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke, kamen heute die Geschäftsführer der Unnaer Krankenhäuser, Dr. Dietmar Herberhold (Ev. Krankenhaus) und Klaus Bathen (Katharinen-Hospital), sowie Bürgermeister Werner Kolter mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Michael Scheffler zusammen. Hintergrund des Gespräches war der im vergangenen Jahr in Kraft getretene Krankhausplan 2015 sowie der aktuell diskutierte Gesetzentwurf zum Krankhausgestaltungsgesetz des Landes, die in NRW gut 400 Krankenhäuser und 250.000 Beschäftigte betreffen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass Unna mit den beiden Krankenhäusern und ihren jeweiligen medizinischen Schwerpunkten sehr gut in der Region aufgestellt ist, wie auch die Auslastungszahlen der beiden Häuser belegen. Die Unnaer Krankenhäuser sind große Arbeitergeber und Anbieter von Ausbildungsplätzen: Die Krankenpflegeschule des Katharinen-Hospitals, in der Schülerinnen und Schüler des Katharinen-Hospitals, des Evangelischen Krankenhauses Unna, des Mariannen-Hospitals Werl und des Marienkrankenhauses Soest ausgebildet werden, hat die Ausbildungszahl um 25 gesteigert, sodass an der Krankenpflegeschule nun insgesamt 150 Ausbildungsplätze angeboten werden. Beide Krankenhausstandorte haben sich mit den angeschlossenen Ärztehäusern zu regelrechten Gesundheitsquartieren entwickelt.

Bathen und Herberhold machten deutlich, dass für eine gute Entwicklung auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen wichtig sind: die aktuellen Rahmenbedingungen bieten oft noch Raum für Interpretationen und setzten aus Sicht der Krankenhäuser nicht immer die richtigen Schwerpunkte.

Michael Scheffler und Hartmut Ganzke versprachen, die angesprochenen Punkte in die weitere Beratung einfließen zu lassen. Konkret soll zeitnah ein Termin mit Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann vereinbart werden, da die Bezirksregierung für die Umsetzung des Krankenhausplanes zuständig ist.