Alle Chancen für jedes Kind – Frühe Bildung wird gerechter

Am 17. Dezember 2013 hat die Landesregierung den Referentenentwurf des „Gesetzes zur Änderung des Kinderbildungsgesetzes und weiterer Gesetze“ beschlossen und die Verbändeanhörung eingeleitet. Mit dieser zweiten Stufe der Revision des Kinderbildungsgesetzes sollen weitere Qualitätsverbesserungen in der nordrhein-westfälischen Kindertagesbetreuung erreicht werden. Im Mittelpunkt steht das Ziel, für jedes Kind beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten und Benachteiligungen abzubauen.

Um mit allen Beteiligten auch selbst vor Ort zu diskutieren, lud die SPD Landtagsfraktion daher zu einer Fraktion vor Ort für die Städte Fröndenberg, Schwerte, Unna und die Gemeinde Holzwickede ein. Die Veranstaltung vom 11. März in der Werkstatt im Kreis Unna e.V. sollte zeigen, wie sich frühe Bildung in NRW Schritt für Schritt verbessert. Die Landtagsmitglieder Hartmut Ganzke, Rüdiger Weiß und Wolfgang Jörg brachten unter fachkundiger Leitung der Jugendhilfeausschussvorsitzeden der Kreisstadt Unna Heike Gutzmerow Interessierten die Position der Landtagsfraktion nahe.

Der nordrhein-westfälischen SPD  Fraktion ist klar:
Bildung beginnt mit der Geburt, findet zunächst in der Familie statt und setzt sich dann in gemeinsamer
Verantwortung in der Kita fort. Diese Lebens- und Lernphase ist nicht einfach nur ‚vor-schulisch‘, sie hat einen
eigenen Charakter und eigene Inhalte. Kinder lernen in diesen Jahren Entscheidendes für ihr späteres Leben. Daher
halten wir den Elementarbereich für das wichtigste und entscheidende Glied in der Bildungskette.
Mit der ersten KiBiz-Revision haben wir bereits den Einstieg in die Gebührenfreiheit geschafft, das Personal
entlastet, die Elternmitwirkung auf allen Ebenen verankert und die Qualität in den Einrichtungen gesteigert. Beim
Personalschlüssel nimmt Nordrhein-Westfalen mittlerweile einen Platz in der Spitzengruppe ein.
In dem zweiten Schritt geht es uns vor allem um die Stärkung des Bildungsortes Kita und um die
Bildungsgerechtigkeit: Wir wollen künftig Ungleiches ungleich behandeln und Einrichtungen mit sozial
benachteiligten Familien besser fördern.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Oder schauen Sie sich den Referentenentwurf von 17. Dezember 2013, sowie die vorgeschlagenenen Änderungen des Kinderbildungsgesetzes direkt an.

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